News vom 24.04.2010
Auch Island kämpft schwer mit Vulkanausbruch
Während sich inzwischen europaweit die Lage, die durch die isländische Aschewolke verursacht wurde, wieder beruhigt, stehen die Isländer selbst Kopf. Die aktuelle Situation hat bedrohliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft, denn Island, bekannt als das Land der Pferde und Schafe, leider inter den Milliarden Tonnen Asche, die der Eyjafjallajökull in die Luft geblasen hat. Jedes einzelne Gramm Asche kann zu einer schrecklichen Gefahr für die Tiere werden.
Islands Viehzüchter sehen sich vor einer schweren Zeit, denn die Tiere mögen den salzigen Geschmack der Asche, sagte eine Schafzüchterin. Dies jedoch führt zu schlimmen Vergiftungen bei den Tieren. Weitere Folgen wären innere Blutungen, dauerhafte Knochenschäden und Zahnverlust - das Vieh wäre praktisch wertlos. Auch Milchbauern sind von den Folgen des Vulkanausbruchs hart getroffen, denn in der Asche sind hochgiftige Fluoride enthalten, die schon beim bloßen Einatmen Schäden anrichten. Menschen sind jedoch nicht davon betroffen. Nun versuchen auf Island die Landwirte hektisch, ihre Schafe, Pferde und Kühe in Sicherheit zu bringen. Die Ställe werden hermetisch abgeriegelt.
Daneben besteht noch eine andere Angst, denn niemand weiß, ob und wann der Nachbarvulkan des Eyjafjallajöhull, der Katala ausbrechen wird. Dies kann zu jedem Zeitpunkt der Fall sein und der Katala ist viel gefährlicher. Experten sagten, das der Ausbruch längst überfällig ist, man wartet schon seit rund 20 Jahren darauf.



