News vom 02.05.2010

Islands Vulkanausbruch kostet Lufthansa 200 Millionen Euro

Die Lufthansa zog jetzt eine finanzielle Bilanz - der Isländische Vulkanausbruch kommt die Lufthansa teuer zu stehen. Nach den 137 Stunden Ausnahmezustand durch die Aschwolke beziffert die Lufthanse den Schaden auf fast 200 Millionen Euro. Experten schätzten den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden sogar auf mehrere Milliarden Euro. So beziffert der Internationale Luftfahrtsverband IATA den Verlust für die Branche auf 1,3 Milliarden Euro. Der Lufthansa Chef, Wolfgang Mayrhuber, übt erneut scharfe Kritik an Politik und Behörden auf der Lufthansa-Hauptversammlung in Frankfurt. Er sagte „Die Risiken wurden von den Entscheidungsträgern in allen europäischen Ländern völlig überschätzt, während die Folgen völlig unterschätzt wurden.“ Aufsichtsratschef Jürgen Weber sagte weiter „Jeder habe Verständnis, wenn nach einem Vulkanausbruch höchste Alarmstufe herrsche. Wofür aber niemand Verständnis haben kann, ist das Unvermögen derjenigen, die sich der Tragweite des ausgelösten Flugstopps offenkundig nicht gewachsen zeigten.“ Bei den Sperrungen habe man sich nur auf Indizien gestützt. Weber kritisierte weiter „Während sich in Deutschland und anderswo ein wolkenloser Himmel über das Land spannte, begaben sich die politisch Verantwortlichen ins Wochenende. Chancen einer Krisenlösung wurden also vertan, vom gesunden Menschenverstand wurde Abschied genommen, Milliardenschäden wurden hingenommen.“. Er merkte weiter an, dass Flugzeuge nur gefährdet seien, wenn es sichtbare Asche in der Luft gebe.

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Einwohnerzahl: ~313.376
Fläche: 103.125 km²
Währung: Isl. Krone
Zeitzone: UTC+0
Kfz-Kennzeichen: IS
Internet-TLD: .is
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