News vom 24.07.2008
Grüne Todes-Zone vor Island
Einzellige Algen vermehren sich zur Zeit sprunghaft im Ozean vor den Küsten Islands, denn Sonneneinstrahlung und Temperaturen steigen.Algenblüten nennt man dieses Phänomen im Ozean. Zwischen Grönland und Island tritt dieses Phänomen regelmäßig auf. Doch für viele Meeresbewohner bedeutet die Algenblüte den sicheren Tod: Die verwelkenden Algen setzen giftige Substanzen frei. Wenn sie dann zu Boden sinken, werden sie dort von Bakterien zersetzt, die dabei den gesamten Sauerstoff der Umgebung verbrauchen. So entsteht die Todeszone im Meer. Die Algenblüte reicht bis an die isländische Küste heran. Derzeit ist Island überwiegend schneefrei, nur Bergspitzen wie die des Snæfellsjökull sind von Schnee bedeckt.



